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THERAPIE AM WALD

PSYCHOTHERAPIE · Allgemeine Informationen

Beratung oder Psychotherapie?

Beratung ist eine Leistung allgemeiner Art, die ohne besondere Erlaubnis stattfinden darf. Der Übergang von einer Beratung in eine therapeutische Situation kann fließend sein, vor allem, wenn der Hilfesuchende stark unter seiner Situation leidet. Für Sie ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie unerheblich; entscheidend sind Hilfe und Unterstützung.
Formal ist eine Behandlung dann als Psychotherapie einzuordnen, wenn anhand der Art und Ausprägung der Symptome eine Diagnose nach dem gültigen Diagnosekatalog (ICD 10) gestellt werden kann, zum Beispiel eine Anpassungsstörung oder eine somatoforme Störung (körperliche Beschwerden ohne körperliche Ursache). Heilpraktiker für Psychotherapie haben die Erlaubnis zur Psychotherapie durch entsprechende Prüfungen erworben. Sie dürfen deshalb auch mit Personen arbeiten, deren Symptome den Diagnosekriterien für psychische Erkrankungen entsprechen. Das bedeutet für den Klienten eine zusätzliche Sicherheit.

Erstgespräch und Ablauf der Behandlung

Bei einer ersten Kontaktaufnahme per Telefon oder Email schildern Sie mir kurz Ihr Anliegen und wir vereinbaren einen Gesprächstermin. Bei unserem ersten Gespräch können wir uns kennenlernen, Sie erklären mir Ihr Anliegen genauer sowie Ihre Wünsche und Erwartungen. Ich stelle dar, was ich für Sie tun kann und in welchem zeitlichen und finanziellen Rahmen. Sie überlegen sich dann in aller Ruhe, ob Sie mit mir arbeiten wollen und vereinbaren für diesen Fall einen zweiten Termin. Wenn wir beschließen, gemeinsam therapeutisch zu arbeiten, folgt eine gründliche Anamnese und wir erarbeiten ein Ziel, das die Grundlage der Therapie darstellt. Es hat sich bewährt, nach einer überschaubaren Stundenzahl (ca 5-8 Termine) anhand des Ziels den Fortschritt zu besprechen sowie das weitere Vorgehen festzulegen. Regelmäßige Zwischenbilanzen helfen, den Therapieverlauf transparent und kalkulierbar zu gestalten.

Wie arbeite ich?

Aufbauend auf den Grundsätzen der klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Rogers arbeite ich lösungsorientiert und mit kognitiven Methoden. Systemische Gesichtspunkte fließen in die Therapie ein.
Die Arbeit mit inneren Bildern steht bei der Imaginationstherapie im Vordergrund.

Die Methoden haben sich bewährt bei der Behandlung vieler psychischer Beschwerdebilder wie Ängste, Depressionen und psychosomatischen Beschwerden (körperliche Probleme ohne erkennbare körperliche Ursache) sowie bei persönlichen Krisen wie Trauer, Verlust, Trennung.

In Absprache mit Ihnen kommen verschiedene Ansätze einzeln oder kombiniert zum Einsatz abhängig von Beschwerdebild und Therapiesituation.
So kann es zum Beispiel sein, dass zu Therapiebeginn die kognitive Arbeit mit den belastenden Symptomen in Verbindung mit stärkenden Imaginationen im Vordergrund steht, um möglichst schnell eine Verbesserung der Lebensqualität im Alltag zu erreichen. Dagegen könnte im weiteren Verlauf die Imaginationstherapie mit dem Schwerpunkt, zugrundeliegende Ängste und Probleme zu bearbeiten, breiteren Raum einnehmen.